Anscheinend trifft die weltweite Wirtschaftskrise die USA mehr als gedacht – oder Messias US-Präsident Barack Obama folgt einfach nur seinem angekündigtem Sparkurs. Nach der Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo folgt jetzt eventuell auch noch der Wechsel zu Open-Source Software!
So hat Obama Scott McNealy (Vorsitzender von Sun Microsystems) gefragt, welche Vorteile Open-Source proprietärer Software gegenüber hätte.
Dieser antwortete:
“Es ist intuitiv offensichtlich, dass Open Source kosteneffektiver und produktiver als proprietäre Software ist. Die Regierung sollte Open-Source Software in Auftrag geben, die auf Referenzimplementationen basieren, die die Sicherheit erhöhen und insgesamt hochwertigere Software, geringere Kosten und höhere Zuverlässigkeit nach sich ziehen – alles Vorteile, die durch Open-Source Software entstehen.“
Eine sehr überzeugende Antwort, die den für Wandel stehenden, pro Open-Source-Präsidenten sicherlich überzeugen sollte. Es bleibt nun abzuwarten, ob die neue US-Regierung nun alle Behörden mit Unix/Linux ausrüsten werden, doch es ist sicherlich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, der Kosten einsparen und die Open-Source Community vielleicht sogar etwas nach vorne rücken lässt. Es wird sich zeigen, wie Microsoft und Apple reagieren werden.
PS: Die USA wäre nicht das erste Land, das in den Behörden mit Linux arbeitet. Indien spart so schon seit 2007 Lizensgebühren für Windows – sowohl für Server als auch für Desktop-PCs!
Obama fragt nach Vorteilen von Open-Source (thanks Gulli.com)
Linux ist doof
Nein, Linux ist schon okay. Wenn die USA auf Linux umsteigt, bekommt Windows auch mal einen Schlag, was auch nicht schlecht wäre
Also ich finde es schon klasse, dass Obama diesen Kurs fährt. Vielleicht gibts dann auch irgendwann tatsächlich mehr freie Software – nur sollte die Community aufpassen, dass nicht zu viele Programme kostenpflichtig werden. Gutes Beispiel: Nero Linux! Das kostet auch was und ist nicht wirklich besser als Brasero; letzteres bietet mehr Funktionen und wird konsequent weiterentwickelt.


